Schauplatz Dresden: Wie Pegida die Gesellschaft verändert

Seit Herbst 2014 demonstrieren in Dresden «Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes» jeden Montag gegen die Einwanderungs- und Asylpolitik in Deutschland. Was steckt hinter dieser rechtspopulistischen Bewegung, die auch in anderen Städten und Ländern Fuss gefasst hat?

Es gibt Dresdner und Dresdnerinnen, die sagen, dass sie am Montagabend der Innenstadt fern bleiben. Für andere sind die wöchentlichen «Abendspaziergänge» der Pegida ein verbindlicher Termin in der Wochenagenda.

Ein Riss geht durch die stolze Barockstadt, Pegida teilt die Bevölkerung. Wer aber geht da jede Woche gegen was auf die Strasse? Wie reagieren diejenigen, für die Pegida eine gesellschaftliche Bedrohung darstellt?

Das Staatsschauspiel Dresden etwa öffnet jede Woche ein Montagscafé als Ort der Vernetzung für Geflüchtete und Einheimische. Welche Kultur braucht eine Gesellschaft in Zeiten von Pegida?

Beiträge

Autor/in: Peter Voegeli, Sabine Bitter, Dagmar Walser, Moderation: Monika Schärer, Redaktion: Eric Facon