Oregano – Weit mehr als ein Pizza-Gewürz

Der Duft und das Aroma von Oregano sind unverwechselbar. Weniger bekannt ist, dass er ein natürliches Antibiotikum ist.

Eine Pizza oder ein Tomatensugo ohne Oregano? Undenkbar! Doch nicht nur in Süditalien, sondern auch in Griechenland gehört er zu den wichtigsten Küchenkräutern. Griechische Spezialitäten wie der Aubergineneintopf Moussaka, Feta-Käse, eingelegte Oliven, griechischer Salat und Souvlaki-Spiesse kommen nicht ohne Oregano aus. Interessant ist dabei, dass nicht frischer, sondern getrockneter Oregano verwendet wird, denn der ist geschmacksintensiver.

Doch damit nicht genug: Oregano ist nicht nur besonders geschmacksintensiv, sondern auch medizinisch bedeutsam. Er gehört zu den wirkungsvollsten natürlichen Antibiotika, die jemals untersucht wurden, denn die vor allem im Öl enthaltenen Polyphenole töten Bakterien besonders gut ab. Darüber hinaus ist das Kraut auch hilfreich gegen jegliche Pilzerkrankungen. Und damit nicht genug: Es soll auch blutverdünnend wirken.

In der traditionellen chinesischen Medizin ist Oregano deshalb schon lange ein guter Bekannter und kommt dort darüber hinaus auch im Kampf gegen Hautprobleme, als Schleimlöser bei Atemwegserkrankungen, sowie gegen Durchfall, Erbrechen oder Fieber zum Einsatz.