Erkältet im Sommer: Die Sommergrippe

Sommer, Sonne, die Badi ist offen – und dann haut sie uns um: Die Grippe. Husten und Kratzen im Hals, laufende Nase, Gliederschmerzen, Fieber oder sogar Magen-Darm-Probleme halten uns zuhause fest. Wir kommen nicht drum rum: Der Körper braucht Ruhe.

Eine Frau liegt mit Fieber im Bett.
Bildlegende: Der Sommer sollte draussen stattfinden. Doch mit einer Sommergrippe bleiben wir lieber drinnen. colourbox.com

«Fieber und eine Grippe lassen sich nicht rausschwitzen durch körperliche Betätigung», ermahnt uns Hausarzt Thomas Kissling. «Am besten bleiben wir drinnen, allenfalls, wenn es etwas besser geht, draussen in den Schatten sitzen, die Sonne meiden. Und: genug trinken!»

Weitere Tipps im Umgang mit einer Grippe im Sommer von Thomas Kissling:

  • Eine Grippe vorbeugen? Allgemein für gute Abwehrkräfte sorgen, also gesund essen, sich viel bewegen, sich draussen bewegen und genug trinken. Wahrscheinlich spielt die Austrocknung der Schleimhäute eine Rolle, denn da können sich die Viren besonders gut festsetzen, und da kann die Klimaanlage ursächlich beteiligt sein. Nasse Haare und Durchzug führen aber nicht zu einer Sommergrippe.
  • Eine Grippe behandeln? Bettruhe, sich schonen, kein Sport und gerade im Sommer bei heissen Temperaturen unbedingt für genug Flüssigkeit sorgen. Dauert die Grippe länger als drei oder vier Tage und steigt das Fieber weiter an oder sind Vorerkrankungen vorhanden, sollte man sich dann mal beim Hausarzt melden.
  • Wann ist eine Grippe vorbei? Das Fieber ist ein klares Zeichen: Der Körper braucht Ruhe. Nicht sofort wieder mit körperlicher Anstrengung beginnen, wenn die Temperatur gesunken ist. Faustregel: ein richtiges sportliches Training ist erst möglich nach gleich vielen Wochen Pause, wie man Tage Fieber gehabt hat.

Redaktion: Brigitte Wenger