Richtig lüften beim Heizen

Im Herbst werden die Heizungen hochgeschraubt. Damit das Klima drinnen schön warm und die Luft doch frisch bleibt, gilt es richtig zu lüften. Das Zauberwort in der Heiz-Saison ist Stosslüften, das heisst: kurz und heftig.

Offenes Fenster mit Bergsicht.
Bildlegende: Klug lüften: So verheizen Sie wenig Energie. Keystone

Fenster zu, es wird kalt. Gerade Kippfenster, die im Sommer oft dauerhaft offen stehen, müssen nun hochgekippt werden. Denn sie verursachen unnötige Kosten: Nur ein gekipptes Fenster steigert den Energieverbrauch beim Heizen um mehr als 10 Prozent.

Damit die Luft trotzdem frisch bleibt, empfiehlt die Schweizerische Agentur für Energieeffizienz (SAFE) im Winter das Stosslüften: kurz und heftig, allenfalls mit Durchzug die Wohnung lüften, und das mehrmals am Tag.

Lüften soll man nicht aber nur, um sich frischen Sauerstoff zu besorgen. Gerade nach dem Kochen oder Duschen kann man mit richtigem Lüften den Wasserdampf loswerden und damit das Risiko für Schimmelpilz verringern. Dieser ist nicht nur schädlich für Allergiker, sondern kann auch das Mauerwerk angreifen.

Ob Altbau oder Neubau, meist ist das Alter der Fenster für das Lüften ausschlaggebend. Räume mit 10 bis 15 Jahre alten Fenstern sollten grundsätzlich häufiger gelüftet werden. Allerdings muss man auch Altbauten gut lüften, denn wo Feuchtigkeit kondensiert, droht Schimmel.

Die wichtigsten Tipps in Kürze:

  • Kippfenster schliessen
  • Stosslüften, das heisst: kurz und heftig durchlüften, allenfalls mit Durchzug
  • Bei 3-4 Zimmern 4 Mal am Tag lüften
  • Je kälter es draussen ist, desto kürzer lüften

Extra-Tipp für frische Luft in der Nacht:

  • Türe zur gelüfteten Wohnung öffnen
  • Bei geschlossener Türe das Kippfenster nur 1cm breit öffnen

Moderation: Dani Fohrler, Redaktion: Felicie Notter