Wer nachts in die Ferien fährt, kommt schneller voran

Gehören Sie zu denen, die immer nachts in die Ferien fahren? Oder machen Sie sich ausschliesslich tagsüber auf den Weg in die Ferien? Zu welcher Fraktion Sie auch immer gehören, wer in der Nacht fährt, sagt die Stau-Expertin von «Viasuisse» kommt Richtung Süden nicht grundsätzlich schneller voran.

Autobahn bei Nacht.
Bildlegende: Wer nachts fährt, sollte ausgeschlafen sein. Keystone

Vor allem sonntags bis donnerstags lohnt es sich aber in der Nacht unterwegs zu sein. Die Zeitersparnis auf der Fahrt durchs Nadelöhr Gotthard kann in der Nacht schon mal eine ganze Stunde betragen.

Aber das Fahren in der Nacht belastet auch den Organismus. Johannes Mathis, Leiter des Zentrums für Schlaf- und Wach-Medizin am Berner Inselspital rät deshalb:

  • Bei Schläfrigkeit am Steuer unbedingt sofort anhalten. Einen starken Kaffee trinken und sich für eine Stunde aufs Ohr legen. Weiterfahren und einfach nur das Fenster öffnen, das Radio lauter stellen oder einen Kaugummi kauen, bringt nichts gegen den Sekunden-Schlaf und ist sehr gefährlich.
  • Schlafen Sie ein paar Tage ausgiebig, bevor Sie in die Ferien starten und setzen Sie sich insbesondere nachts nur gut ausgeschlafen ans Steuer.

Redaktion: Maja Brunner