Biodiversität – Die Massnahmen genügen nicht

  • Samstag, 9. September 2017, 12:40 Uhr
Sendetermine
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    • Samstag, 9. September 2017, 12:40 Uhr, Radio SRF 2 Kultur
  • Wiederholung:
    • Samstag, 9. September 2017, 20:33 Uhr, Radio SRF 4 News
    • Sonntag, 10. September 2017, 0:06 Uhr, Radio SRF 4 News
    • Sonntag, 10. September 2017, 6:06 Uhr, Radio SRF 4 News
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Die Biodiversität schwindet, die Monotonie nimmt zu: ein Besuch im Hochmoor von Rothenturm. Ein Messnetz rund um den Globus mit hunderten von Stationen registriert Erschütterungen und spürt Radioaktivität auf. Die längste CO2 Messreihe der Welt wird bald 60 und kämpft ums Geld.

Bedrohte Vielfalt: das Hochmoor von Rothenturm im Herbst.
Bildlegende: Das Hochmoor von Rothenturm im Herbst. Keystone

Die Biodiversität geht weiter zurück
Den Schutz der Biodiversität in der Schweiz schreiben die Bundesverfassung und mehrere internationalen Abkommen vor. Trotzdem geht die Biodiversität weiter zurück und der Verlust an Lebensräumen für Tiere und Pflanzen hält an. Das Bundesamt für Umwelt spricht von schwerwiegenden Verlusten, doch die Meinungen darüber, wie dies verbessert werden soll, gehen weit auseinander. Christian von Burg hat sich aufgemacht ins Hochmoor von Rothenthurm, um zu verstehen, was dort passiert. Ein Gespräch über die Zukunft des Biodiversitätsschutzes in der Schweiz.
Christian von Burg

Atomtests: Keiner bleibt unentdeckt
Mit viel Pathos verkündete das Nordkoreanische Staatsfernsehen vor einer Woche die Zündung einer Wasserstoffbombe. Doch zu diesem Zeitpunkt wusste die Welt schon längst Bescheid, denn eine solche Explosion lässt sich nicht verstecken. Ein Messnetz mit hunderten von Stationen verteilt über den ganzen Globus registriert Erschütterungen, horcht nach Schallwellen und misst Radioaktivität. Selbst unter Wasser lauschen Mikrofone nach verdächtigen Geräuschen. (Link)
Daniel Theis

CO2
In der Wissenschaft zählen Fakten, Erkenntnisse, Leistung – es gibt keinen Platz für Erbdynastien. Eine bemerkenswerte Ausnahme gibt es jedoch zu vermerken: die Messung des Treibhausgases CO2. 1958 begann der Geochemiker Charles Keeling das Gas in der Atmosphäre zu messen - und er hörte nicht auf damit bis zu seinem Tod im Jahr 2005. Seine CO2-Messreihe ist die längste weltweit - und enorm wichtig für die Klimaforschung. Nach Keelings Tod übernahm sein Sohn, der Atmosphärenphysiker Ralph Keeling, die Arbeit. (Link)
Thomas Häusler

Moderation: Katharina Bochsler, Redaktion: Daniel Theis