Wie ein Schweizer U17-Weltmeister zu einem «Leoparden» wurde

Am 14. Januar beginnt der Afrika Cup. Mit dabei ist mit Joël Kiassumbua ein Schweizer, welcher 2009 mit der U17 Weltmeister wurde.

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Kiassumbua: «Es ist eine Ehre, am Afrika Cup dabei zu sein»

2:25 min, vom 11.1.2017

Die Karriere von Joël Kiassumbua ist keine alltägliche. Aus dem Nichts wurden der Goalie und seine Teamkollegen im Herbst 2009 mit dem U17-Weltmeistertitel schweizweit bekannt. Doch dann geriet die Karriere ins Stocken:

  • Sommer 2011: Kiassumbua erhält keinen neuen Vertrag beim FC Luzern.
  • Herbst 2011: Der Torhüter löst den Vertrag mit Rapperswil-Jona auf, wird vereinslos und arbeitet vorübergehend als Model.

Es folgte ein sanfter Aufstieg:

Ein Selfie von Joël Kiassumbua. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Vorbereitungen laufen Joël Kiassumbua im Trainingslager. SRF

  • Herbst 2012: Kiassumbua unterschreibt bei Wohlen und wird ein Jahr später Stammhüter.
  • März 2015: Florent Ibenge, Trainer der Demokatischen Republik Kongo, meldet sich. Kiassumbuas Debüt mit den «Leopoarden» folgt sogleich.

Von Wohlen nach Gabun

Fast 2 Jahre später reist der 24-Jährige mit dem Kongo nach Gabun an den Afrika Cup. Tausende Fans in den Stadien und Millionen zuhause werden ihn und sein Team bejubeln. In Wohlen auf der Niedermatten sind es jeweils rund 1000 Fans.

Einziger Wermutstropfen: Kiassumbua wird wohl nur Ersatz sein – Ley Matampi ist als Nummer 1 gesetzt.