Luzern gewinnt das Duell der «Europareisenden»

Der FC Luzern weist nach dem 2. Spieltag das Punktemaximum auf. Die «Leuchten» gewannen eine packende Partie gegen GC mit 4:3.

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Luzern setzt sich gegen GC durch

5:44 min, aus sportpanorama vom 31.7.2016
  • Torreigen: Zwischen der 34. und der 58. Minute fallen 5 Treffer
  • Bastion: Den letzten Auswärtssieg in Luzern landete GC im Februar 2014
  • Matchwinner: Jahmir Hyka ist an allen Luzern-Toren direkt beteiligt, Tomi Juric schnürt einen Doppelpack

Von wegen Europa-League-Müdigkeit: Luzern hat auch in der 2. Runde der Super League einen Sieg einfahren können. Beim 4:3-Sieg über GC avancierten Jahmir Hyka und Tomi Juric zu den Matchwinnern.

Immer wieder Hyka

Nach einer viertelstündigen Abtastphase hatte das Heimteam entschlossen, das Heft in die Hand zu nehmen: Basel-Leihgabe Cédric Itten scheiterte in der 18. Minuten mit einem Kopfball an den Pfosten nur denkbar knapp. Ein unnötiges Foul von Mergim Brahimi am omnipräsenten Hyka führte eine Viertelstunde später zu einem Penalty, welcher Neuzugang Juric eiskalt verwertete. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit doppelte Hyka nach.

GCs prompte Reaktion

Hatten die «Leuchten» in der ersten Halbzeit noch den deutlich gefährlicheren Eindruck gemacht, wussten nach der Pause die Gäste aus Zürich zu glänzen: 5 Minuten nach Wiederanpfiff bediente Caio Neuzugang Lucas Andersen, welcher den Anschlusstreffer besorgte. Für den zwischenzeitlichen Ausgleich war der Brasilianer nur 93 Sekunden später selbst besorgt.

Vermeintliche Vorentscheidung

Der Zürcher Doppelschlag schien Luzern aus dem Tiefschlaf zu reissen. Nach einem Hyka-Freistoss traf GC-Verteidiger Marko Basic ins eigene Tor (58.). Jurics zweiter Treffer (nach Massflanke von Hyka) in der 79. Minute sorgte dann für das vermeintlich vorentscheidende 4:2. Caio, ebenfalls mit einem Doppelpack, erwischte 3 Minuten vor Spielende Luzern-Keeper David Zibung zwischen den Beinen und sorgte bei den Gästen für erneute Hoffnung. Die Babbel-Elf brachte die Führung aber über die Zeit.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 31.07.2016, 15:45 Uhr