Schröcksnadel droht mit radikalen Massnahmen

Der österreichische Skiverband will sein Land mit allen Mitteln wieder zur Nummer 1 machen. Falls die Leistung nicht stimmt, drohen den Ski-Assen künftig finanzielle Konsequenzen.

ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel an einer Medienkonferenz. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Findet klare Worte ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel. Imago

«Wenn sie nicht gut fahren, dann wird es zum Thema, dass sich die Athleten an den Kosten beteiligen müssen», erklärte ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel im Kurier: «Dann sollen sie Hotels selbst bezahlen. Der Verband hat keine Verpflichtung, das zu machen.»

Schröcksnadel reagierte damit auf die enttäuschende letzte Saison, aus der mit Marcel Hirscher lediglich ein Österreicher als Weltcup-Sieger hervorging (Gesamtweltcup, Riesenslalom und Slalom). «Ich war mit der Einstellung einiger Athleten und Trainer nicht zufrieden», bemängelte Schröcksnadel.

«  Der Athlet hat alle Voraussetzungen, jetzt muss er Leistungen bringen. Es gibt jetzt keine Ausreden mehr. »

Peter Schröcksnagel
ÖSV-Präsident

«Ich bin zum Beispiel allergisch, wenn wir bei den Damen den Nationencup nicht mehr gewinnen. Für mich hat der Nationencup einen grossen Wert. Wenn wir da nicht vorne liegen, dann sind wir nicht mehr die Ski-Nation Nummer 1», so der ÖSV-Präsident.

Für nächste Saison erwartet er «mehr Podestplätze, mehr Punkte, mehr Medaillen. Der Athlet hat alle Voraussetzungen, jetzt muss er Leistungen bringen. Es gibt jetzt keine Ausreden mehr.»

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Gesamtweltcup-Sieg: Hirschers Glücksgefühle im Regen

3:23 min, aus sportaktuell vom 4.3.2017