25.01.201919376 Ansichten

«Abstimmungs-Arena»: Zersiedelungs-Initiative

Sie soll unsere Landschaft bewahren und die Verbauung der Schweiz stoppen: Die Zersiedelungs-Initiative der Jungen Grünen. Ist diese Vorlage ein massvolles, taugliches Mittel – oder ist sie viel zu radikal?

Zersiedelung heisst: Städte und Dörfer wachsen ungeordnet nach Aussen. Oder neue Häuser werden sogar ganz ausserhalb der Siedlungen gebaut. Dies geht auf Kosten der unbebauten Natur – und führt zu langen Arbeitswegen und deshalb mehr Verkehr. Genau dies will die Zersiedelungs-Initiative der Jungen Grünen eingrenzen. Und zwar unter anderem mit einem Bauzonenstopp: Sind die bestehenden Reserven aufgebraucht, dürften Siedlungen nur noch nach Innen wachsen. Wäre das wichtig, um unsere Landschaften zu schützen? Nein, sagen der Bundesrat und die meisten Parteien. Die Initiative sei unnötig und viel zu radikal: Ein starrer Bauzonenstopp würge die Wirtschaft ab. Bürger müssten höhere Mieten zahlen. Und besonders die Bauern würden viel zu stark eingeschränkt. * Rettet die Zersiedelungs-Initiative die Schweizer Landschaft und setzt ein wichtiges politisches Zeichen, damit die Zersiedelung endlich wirklich aufhört? * Oder braucht es diese Initiative nicht, weil das erst 2014 beschlossene neue Raumplanungsgesetz völlig ausreicht? Als Vertreterin von Bundesrat und Parlament tritt in der «Abstimmungs-Arena» gegen die Initiative an: * Bundesrätin Simonetta Sommaruga, Vorsteherin Umwelt-Departement UVEK Für die Initiative: * Luzian Franzini, Co-Präsident Junge Grüne * Ursula Schneider Schüttel, Nationalrätin SP/FR * Michael Töngi, Nationalrat Grüne/LU * Markus Schwegler, Vorstandsmitglied Kleinbauern-Vereinigung Weitere Gegner der Initiative: * Kurt Fluri, Nationalrat FDP/SO * Diana Gutjahr, Nationalrätin SVP/TG * Thomas Egger, Nationalrat CVP/VS

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