06.03.202028515 Ansichten

Legt das Coronavirus die Schweiz lahm?

«Die Lage ist ernst und wird immer ernster», gab das BAG diese Woche bekannt. Die Anzahl bestätigter Corona-Erkrankter liegt bald bei 100 Fällen. Bundesbehörden und Kantone versuchen das Virus einzudämmen. Kann das gelingen? Und welche Konsequenzen hat die «besondere Lage» für die Wirtschaft?

Letzte Woche war es noch gelb, das Plakat des BAG. Heute ist es bereits dunkelrot und zeigt drei weitere Hygienemassnahmen, die zu beachten sind. Ausserdem verbietet der Bund Grossveranstaltungen. Reicht das, um die Verbreitung des Virus einzudämmen? Oder folgen bald weitere, weitreichendere Massnahmen, zum Beispiel die Einschränkung des ÖV? Solche Massnahmen würde die Wirtschaft massiv treffen. Und schon jetzt leiden diverse KMU und Firmen unter den Folgen des Coronavirus. Muss bald Kurzarbeit eingeführt werden? Links fordert, der Bund müsse nun aktiv werden und Betriebe, die grosse Ausfälle zu verzeichnen haben, finanziell unterstützen. Der Wirtschaftsdachverband Economiesuisse lehnt dies als unnötigen Eingriff des Staates in den freien Markt ab. Braucht es jetzt staatliche Hilfe für Firmen, die wegen des Coronavirus in wirtschaftliche Not geraten? Macht das Bundesamt für Gesundheit genug, um die Verbreitung des Virus zu stoppen? Oder sind die bisherigen Massnahmen übertrieben und lähmen nicht nur die Wirtschaft, sondern die ganze Schweiz? In der «Arena» diskutieren: – Daniel Koch, Abteilungsleiter Übertragbare Krankheiten BAG; – Monika Rühl, Direktorin Economiesuisse; – Gerhard Eich, Leiter Abteilung Infektiologie und Spitalhygiene Stadtspital Waid und Triemli; und – Heidi Hanselmann, Präsidentin Gesundheitsdirektorenkonferenz und Regierungspräsidentin SG/SP.

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