31.05.201914305 Ansichten

ÖV ausbauen, Klima retten?

Überfüllte Züge, steigende Preise und Verspätungen im ÖV: Ist es jetzt endlich Zeit, dies zu ändern? Braucht es jetzt mehr Geld für den ÖV – gerade auch wegen des Klimawandels? Oder nützt das nichts gegen den globalen Klimawandel und Autofahrer würden unnötig zur Kasse gebeten?

Die Billettpreise im öffentlichen Verkehr steigen stetig an und unsere Züge sind oft überfüllt. Gleichzeitig reisst die Diskussion rund ums Klima nicht ab. Muss die Politik nun dafür sorgen, dass ÖV fahren attraktiver wird, um das Klima zu retten? Ja, sagen die einen: Man müsse jetzt mehr Geld in den öffentlichen Verkehr investieren, fordern sie. Gleichzeitig sollen die Autofahrer ihrer Ansicht nach höhere Abgaben bezahlen müssen. Ist das richtig, weil die Leute so eher auf die Bahn umsteigen und dies dem Klimawandel entgegenwirkt? Nein, sagen die Gegner: Man schade mit höheren Benzinpreisen vor allem denjenigen Menschen, die abgelegen wohnen oder wenig verdienen. Ein Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel in der Schweiz sei nicht das geeignete Mittel, um den globalen Klimawandel zu stoppen, argumentieren sie. Die Bewohnerinnen und Bewohner der Schweiz sind aber nicht nur mit öffentlichen Verkehrsmitteln und ihren eigenen Autos unterwegs: Sie fliegen im europäischen Vergleich auch überdurchschnittlich viel. Muss man daran etwas ändern? Ist Fliegen heute zu günstig und bräuchten wir deshalb eine Flugticket-Abgabe? Oder würde diese an unserem Verhalten wenig ändern und vielmehr unserer Wirtschaft schaden? Zu diesen Fragen begrüsst Sandro Brotz in der «Arena»: * Regula Rytz, Präsidentin Grüne, Nationalrätin Grüne/BE * Ueli Stückelberger, Direktor Verband öffentlicher Verkehr VÖV * Christian Imark, Nationalrat SVP/SO, Präsident Astag SO * Thierry Burkart, Nationalrat FDP/AG, Vize-Präsident TCS Weitere Gäste noch offen.

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