20.12.201919432 Ansichten

Strom ohne Atom – Geht das?

Am Freitag wird das Atomkraftwerk Mühleberg nach fast 50 Jahren am Netz stillgelegt. Und weitere Kernkraftwerke werden folgen: Mit der Annahme der Energiestrategie 2050 hat die Stimmbevölkerung dem schrittweisen Ausstieg aus der Atomenergie zugestimmt.

Unklar ist allerdings, wie lange die anderen Kernkraftwerke in der Schweiz noch laufen werden. Solange diese sicher sind, dürfen sie weiter am Netz bleiben.Aber wie sicher sind die restlichen Kernkraftwerke wirklich? Bleibt ein Restrisiko, weshalb sie sofort abgeschaltet werden müssen? Oder ist das reine Panikmache der Kernkraftgegner?Während Gegnerinnen von Atomstrom an die Fukushima-Katastrophe erinnern, um den Ausstieg so schnell wie möglich voranzutreiben, warnen kritische Stimmen vor vorschnellen Handlungen. Sie argumentieren mit der Versorgungssicherheit, denn die Kernkraft sorgt derzeit für etwa einen Drittel der Schweizer Stromproduktion.Woher soll der Strom kommen, wenn die AKW ausgeschaltet sind? Ist die Schweiz dann auf das Ausland angewiesen und muss Atomstrom und dreckigen Strom von Kohlekraftwerken importieren? Oder gelingt es, den nötigen Strom aus erneuerbaren Energien wie Solar-, Wind- und Wasserkraft zu gewinnen?Zu diesen Fragen begrüsst Sandro Brotz in der «Arena» unter anderen: – Marionna Schlatter, Nationalrätin Grüne/ZH; – Benjamin Giezendanner, Nationalrat SVP/AG; – Eric Nussbaumer, Nationalrat SP/BL; und – Hans-Ulrich Bigler, Präsident Nuklearforum Schweiz, Direktor Schweizer Gewerbeverband, alt Nationalrat FDP/ZH.

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