03.05.201915643 Ansichten

Zu viel Geld für die arme Welt?

Ab 2021 soll die Schweiz rund drei Milliarden Franken pro Jahr für Entwicklungszusammenarbeit ausgeben – so will es der Bundesrat. Reicht das? Oder sollte es mehr sein? Und wie sehr steht die Schweiz in der Verantwortung, die Armut auf der Welt zu reduzieren?

Die Entwicklungszusammenarbeit der Schweiz soll neu ausgerichtet werden – so will es Aussenminister Ignazio Cassis. Neu soll die Wirtschaft stärker gefördert werden. Ist das der richtige Weg, weil es den Menschen besser geht, wenn es der Wirtschaft gut geht? Oder müsste der Fokus vielmehr direkt auf der Bekämpfung von Armut liegen? Auch soll die illegale Migration von Menschen nach Europa verringert werden. Ist es richtig, dass der Bundesrat dies als Ziel formuliert, weil auch wir davon profitieren, wenn weniger Menschen zu uns kommen? Oder ist es falsch, mit Entwicklungszusammenarbeit auch eigene Interessen zu verfolgen, und nur verständlich, dass diese Menschen hier ein besseres Leben suchen? Wie soll die Entwicklungszusammenarbeit der Schweiz in Zukunft aussehen? Was bringt sie wirklich? Und wie sehr sind wir überhaupt verantwortlich dafür, dass die Armut auf der Welt reduziert wird? Zu diesen Fragen begrüsst Mario Grossniklaus in der «Arena»: * Elisabeth Schneider-Schneiter, Nationalrätin CVP/BL * Thomas Aeschi, Nationalrat SVP/ZG, Fraktionschef SVP * Cédric Wermuth, Nationalrat SP/AG * Mark Herkenrath, Geschäftsleiter Alliance Sud Ausserdem im Studio: * Hans-Peter Portmann, Nationalrat FDP/ZH * Andreas Lustenberger, Kantonsrat Grüne/ZG

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