19.04.20151539 Ansichten

Kampf gegen die Medienabgabe - Angriff auf den Service public?

Am 14. Juni 2015 stimmt das Schweizervolk über ein neues Finanzierungsmodell der SRG SSR ab. Geht es nach dem Bundesrat und dem Parlament, sollen künftig Haushalte als auch alle grösseren Unternehmen eine Medienabgabe leisten - unabhängig davon, ob sie ein entsprechendes Empfangsgerät besitzen. Der Schweizerische Gewerbeverband hat das Referendum gegen diese Gesetzesrevision ergriffen. Der Vorwurf: Unter dem Schlagwort Service public hätten sich die Fernsehbosse ein viel zu teures Königreich geschaffen. Befürworter der Revision halten dem entgegen, dass die finanzielle Belastung für den Einzelnen sinken wird. Was sind die Erwartungen an ein öffentlich-rechtliches Medienunternehmen? Was bedeutet Service public? Welche Folgen hätte die Einführung einer Medienabgabe? In der Sendung «BaZ Standpunkte» diskutieren Karin Müller, Chefredaktorin «Tele Basel», NR Elisabeth Schneider-Schneiter (CVP), Hans-Ulrich Bigler, Direktor des Schweizerischen Gewerbeverbands, und «BaZ»-Bundeshausredaktor Dominik Feusi. Markus Prazeller moderiert.

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