16.11.201410160 Ansichten

«Steuerschock – wenn der Steuervogt zuschlägt»

Wer es aus Überforderung oder Nachlässigkeit versäumt, eine Steuererklärung einzureichen, wird vom Staat höher eingeschätzt – und bezahlt mehr. In einem Fall aus dem Zürcher Oberland verlor die Steuerbehörde jedes Mass. Ein 41-jähriger Hilfsarbeiter hat in seinem Leben noch nie eine Steuererklärung eingereicht. Der Legastheniker ist vom Papierkrieg überfordert. Deshalb nahm das kantonale Steueramt Jahr für Jahr eine Ermessensveranlagung vor. Allerdings schätzten die Behörden sein steuerbares Einkommen jahrelang viel zu hoch ein, meist gestützt auf Angaben der Wohngemeinde.

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