02.07.201915007 Ansichten

Alter – Freude oder Frust?

Alle wollen alt werden, niemand will alt sein oder, noch schlimmer, alt aussehen. Während Politiker aller Parteien um Lösungen zur Altersvorsorge ringen, diskutieren im «Club» alt Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf und Emil Steinberger, wie sie den letzten Lebensabschnitt erfüllend gestalten.

Bis Mitte des 20. Jahrhundert war Alter gleichbedeutend mit Armut, Zerfall und Invalidität. Von diesem Alterselend ist heute nichts mehr zu spüren. Die Schweiz zählt weltweit zu den Ländern mit der höchsten Lebenserwartung. Wer 2019 geboren wird, kann mit einem langen Leben rechnen, der Mittelwert liegt zurzeit bei rund 83 Jahren. Noch nie lebten in der Schweiz so viele Senioren wie heute – der grösste Teil von ihnen kann lange selbstständig zu Hause sein. Zudem werden die rüstigen Rentner als finanzkräftige und aktive Gruppe von der Wirtschaft heftig umworben. Trotzdem ist es schwierig, das eigene Alter positiv zu färben, wenn die Gesellschaft im Allgemeinen derart auf die Jugend fixiert ist. Das Alter hat ein denkbar schlechtes Image. Wie altert man würdig und gut, und was ist zu tun, damit der Frieden zwischen den Generationen nicht bröckelt oder gar bricht? Unter der Leitung von Barbara Lüthi diskutieren: – Eveline Widmer-Schlumpf, alt Bundesrätin, Stiftungsratspräsidentin Pro Senectute Schweiz – Emil Steinberger, Schauspieler und Kabarettist – Wilhelm Schmid, Philosoph, Autor und Seelsorger – Gabriela Bieri, Chefärztin geriatrischer Dienst Zürich und Stadtärztin – Jrmy Hirzel, Pensionärin – Jérôme Cosandey, Direktor Romandie Avenir Suisse, Altersökonom

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