20.08.201918137 Ansichten

Gewalt in der Familie: Warum es daheim so gefährlich ist

Nirgends in der Schweiz ist es so gefährlich wie in den eigenen vier Wänden. Über die Hälfte der Tötungsdelikte finden im familiären Umfeld statt.

Fast jede zweite Woche ermordet in der Schweiz ein Mann seine Partnerin. Täglich rückt die Polizei allein im Kanton Zürich 13 Mal aus, um bei häuslicher Gewalt einzugreifen. Die Justiz spricht von einem Massendelikt. In drei Viertel der Fälle geht die Gewalt von Männern aus. Warum kommt es in Familien so häufig zu Gewalt? Welche Folgen hat das für die Betroffenen? Wie kann man Gewalt verhindern? Wieso schlagen Männer so oft zu? Und warum bleibt häusliche Gewalt in unserer Gesellschaft ein Tabu? Mit Barbara Lüthi diskutieren: – Alexa Ferel, Leiterin Interventionsstelle gegen häusliche Gewalt Kanton Basel-Landschaft – Allan Guggenbühl, Psychologe und Konfliktberater – Louise Hill, Lehrerin und Betroffene häuslicher Gewalt – Christoph Jäggi, Sozialarbeiter und Gewaltberater – Manuel Niederhäuser, Leiter Bedrohungs- und Risikomanagement Kantonspolizei St. Gallen – Corinne T., Direktionssekretärin und Betroffene häuslicher Gewalt

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