22.01.201913755 Ansichten

Lawine – Naturgewalt vom Berg

Endlich Schnee! Das freut die Bergsportindustrie und das Skifahrerherz. Die Kehrseite: Je mehr Schnee, desto grösser die Lawinengefahr. Kennen wir diese Gefahr genügend gut – und nehmen wir sie wirklich ernst?

Acht Personen sind dieses Jahr bereits in Lawinen verstorben. Im Schnitt werden in der Schweiz jedes Jahr rund zwei Dutzend Skitourengänger, Freerider - und Retter - tot aus Lawinen geborgen. Etwa 80 Prozent der Verschütteten kommen mit Verletzungen und dem Schrecken davon. Im Rekordwinter 1951 starben noch über 100 Menschen in den Schneemassen. Heute sind die Alpen sicherer. Dank Überbauungen, gezielten Sprengungen und Prävention machen sich die Schweizerinnen und Schweizer ihre Berge immer mehr zu einem «Abenteuerspielplatz». Geht dadurch der Respekt vor der Naturgewalt verloren? Wie ist es, unter eine Lawine zu geraten? Und was motiviert Rettungs- und Sicherheitskräfte, selber täglich ihr eigenes Leben für die Leben der anderen aufs Spiel zu setzen? Unter der Leitung von Barbara Lüthi diskutieren: Samuli Aegerter, Kampagnenleiter Schneesport Suva Marcel Meier mit Taro, Bergretter mit Lawinenhund Anjan Truffer, Rettungschef Air Zermatt, Bergführer Freeride-Touren Corinne Schmidhauser, ehem. Weltcup-Skifahrerin, Grossrätin FDP/BE Jürg Schweizer, Leiter Institut für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) Norbert Patt, CEO Titlis Bergbahnen

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