29.08.201922377 Ansichten

Traumland Schweiz

Jedes Jahr beginnen mehr als 100'000 Menschen ein neues Leben in der Schweiz. Und jedes Jahr gehen auch mehrere Zehntausend Menschen wieder zurück in ihre alte Heimat. Das Schweizer Fernsehen hat vier Familien über mehrere Jahre begleitet. Wer bleibt, wer geht? Ein Film von Mitja Rietbrock.

Ein Leben ohne Hausangestellte. Der erfolgreiche indische Manager Rahul Budhwar aus Delhi tritt eine Stelle als CEO in der Schweiz an. Zusammen mit seiner Frau Megha und der gemeinsamen Tochter baut er sich in der Schweiz ein neues Leben auf. Bisher lebte die Familie mit Chauffeur und einer Vollzeit-Hausangestellten. Dies können sie sich in der Schweiz nicht mehr leisten. Also müssen sie das tägliche Überleben im Alltag und im Haushalt lernen. Wie managen sie ihr Leben mehrere Jahre nach dem Umzug in die Schweiz ihr Leben? Ein Leben ohne Familie. Eigentlich sind ihre beiden erwachsenen Söhne und ihre betagte Mutter der Lebensinhalt von Lisa Maria Araujo aus Portugal. Doch finanzielle Gründe zwingen sie, in der Schweiz eine Arbeit in einem Alters- und Pflegeheim anzunehmen. Zugleich hat sie die Hoffnung, in der Schweiz einen neuen Lebenspartner zu finden. Hat sich dieser Wunsch nach mehreren Jahren in der Schweiz erfüllt? Ein Leben ohne soziale Kontakte. Die schottisch-deutsche Familie McKay zieht aus dem ostdeutschen Meissen nach Disentis. Vater Iain zieht zunächst mit den zwei Töchtern voraus, die Mutter Marion soll später mit dem gemeinsamen Sohn nachkommen, so der Plan. Doch die McKays tun sich schwer damit, im Graubündner Bergdorf Anschluss zu finden. Zudem erweist sich die Distanz zwischen den Familienteilen als schlimmer als erwartet. Nach acht Monaten fällt die Entscheidung: Die McKays ziehen zurück nach Deutschland. Jetzt leben sie wieder in dem Haus, von welchem sie in die Schweiz aufgebrochen waren. Werden sie nun ihr Glück finden? Ein Leben ohne Krieg. Der syrische Flüchtling Aziz und seine Familie waren vor dem Krieg in die Schweiz geflüchtet. Der Arzt hatte sich dort aufgrund seiner medizinischen Ausbildung gute Chancen auf Arbeit ausgerechnet. Doch seine syrischen Diplome werden in der Schweiz nicht anerkannt. Der ehemalige leitende Arzt muss als Asylbewerber fast ganz von vorne anfangen. Wird er alle Hürden nehmen und es erneut zu einem Job als Arzt und sozialem Ansehen schaffen? «DOK» hat die vier Familien über mehrere Jahre begleitet und ihre Hoffnungen, Zweifel, Erfolge und Niederlagen dokumentiert. Der Film zeigt auf, was es braucht, um das persönliche Glück zu finden – in der neuen oder in der alten Heimat.

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