14.08.20064378 Ansichten

Annika Hutter – Spurlos verschwunden

Annika Hutter wollte 1981 von Nürensdorf an ein Klassenfest in Winterthur. Dort kam die 18-Jährige aber nie an. Bis heute blieb die Gymnasiastin spurlos verschwunden. Im Film von Elvira Stadelmann erzählt Annikas Vater, wie der Verlust seiner Tochter das Leben der Familie für immer veränderte. Das Schicksal der jungen Frau hat aber auch Ermittler und Journalisten, die damals über den Fall berichteten, nie mehr losgelassen.

Im Juli 1981 wollte die 18-jährige Gymnasiastin Annika Hutter von Nürensdorf an ein Klassenfest in Winterthur. Dort kam sie aber nie an. Später wurde ihr Moped gefunden, sie selbst blieb spurlos verschwunden. Zeugen wollten sie noch in einem Moped-Anhänger gesehen haben. Bis heute konnte die Polizei keinen Täter überführen. Dies obwohl im Laufe der letzten 25 Jahre hunderte Hinweise eingingen, viele Verdächtige überprüft wurden und gar Finderlohn ausgeschrieben wurde. Für die Eltern und auch für die Schwester hat sich mit dem Verschwinden von Annika das Leben radikal geändert. Der Vater erinnert sich in bewegenden Gesprächen an jene schrecklichen Tage, als seine Tochter nicht mehr auftauchte und an die schwierigen darauffolgenden Jahre. Bis heute konnte die Familie ihre Tochter und Schwester nicht begraben, ein tiefer Schmerz für die Hinterbliebenen. Hinzu kam, dass die Familie völlig sich selber überlassen wurde, denn damals gab es noch keine Opferhilfe und psychologische Betreuung. Die verschwundene junge Frau hat aber auch Ermittler und Journalisten, die damals über den Fall berichteten, nie mehr losgelassen, auch weil in den 80-er Jahren viele andere Kinder und Jugendliche verschwanden. Der Film lässt die Polizei und den Blick-Reporter zu Wort kommen, die sich damals intensiv mit dem Fall befassten. Auch der einzige Sonderstaatsanwalt der Schweiz, Pius Schmid, der bis im Sommer 2006 im Kanton Zürich für ungelöste Verbrechen zuständig war, schildert seine Vermutung. Erstausstrahlung 14.08.2006

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