31.07.201316174 Ansichten

Kampf ums Kind

Im Juni 2005 schmuggelt Isabelle Neulinger aus Lausanne ihren zweijährigen Buben aus Israel hinaus. Die Mutter rechtfertigt die Entführung damit, dass sie den Sohn dem Einfluss ihres ultraorthodoxen israelischen Ehemannes entziehen wollte. Der Film rollt den Fall nochmals auf und lässt in Tel Aviv auch den Vater des entführten Kindes zu Wort kommen, der seinen Sohn seither nie mehr gesehen hat. Ist eine Kindesentführung je gerechtfertigt? Bei diesem Kriminalfall geht es nicht um Mord und Totschlag, sondern um scheinbar private Ehestreitigkeiten, die für die Betroffenen mit Gefängnisstrafen enden können. Solche Taten können das Leben der betroffenen Kinder auf Jahre hinaus prägen.

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