20.05.20196925 Ansichten

Wohin geht die Reise? – die Mobilität der Zukunft

Mobil sein ist uns wichtig. Aber Klimawandel, Umweltbewusstsein und neue Technologien verändern die Art, wie wir uns künftig fortbewegen. Was aber ist realistisch, und was ist reine Utopie? Reto Lipp diskutiert mit SBB-Chef Andreas Meyer und Amag-Chef Morten Hannesbo.

Die Schweizer Bevölkerung ist durchschnittlich 1,5 Stunden pro Tag unterwegs. Zwei Drittel nutzen dafür das Auto, ein Viertel den öffentlichen Verkehr. Mobil sein, das ist uns wichtig. Aber Klimawandel, Umweltbewusstsein und neue Technologien verändern die Art, wie wir uns künftig fortbewegen. Elektroautos, selbstfahrende Fahrzeuge, Elektrovelos oder komfortablere Züge: Vieles wird künftig anders sein. Was aber ist realistisch, und was ist reine Utopie? Welche Rezepte haben die traditionellen Player? Wie verändert sich das Zusammenspiel der verschiedenen Verkehrsträger künftig? Reto Lipp diskutiert diese Fragen mit: Andreas Meyer, Konzernchef SBB Trotz aller Kritik wegen Verspätungen und technischer Störungen: Die SBB seien nicht an der Kapazitätsgrenze, so die Meinung von Andreas Meyer. Seit zwölf Jahren steht er an der Spitze der Schweizerischen Bundesbahnen. Sein grösstes Problem: «Unseren Vorsprung zu halten und zuverlässig zu bleiben.» Morten Hannesbo, Konzernchef Amag Morten Hannesbo sieht die Autobranche übermässig an den Pranger gestellt. Mit 6500 Angestellten ist die Amag der mit Abstand grösste Autoimporteur der Schweiz. Sein grösstes Problem: «Bis 2020 die CO2-Grenzwerte von 95 Gramm pro Kilometer umzusetzen. Das ist sehr ambitiös.» Zugeschaltet aus Genf: Matthias Finger, Professor für Netzwerkindustrien ETH Lausanne.

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