06.04.202010862 Ansichten

Corona – Pandemie verschärft Versorgungslage

Die Schweiz zapft ihre Notreserven an. Die Landwirtschaft entdeckt neue Absatzkanäle. Und: David Dorn erklärt, warum er und andere Ökonomen der Universität Zürich A-fonds-perdu-Beiträge für Firmen in Not fordern und ob die Massnahmen von Notenbanken und Regierungen greifen.

Corona – Pandemie verschärft Versorgungslage Die Pflichtlager für Lebensmittel sind voll, wie «ECO» vergangene Woche zeigte. Damit die Versorgung aber weiterhin sichergestellt ist, erleichtert der Bundesrat nun den Import von Nahrungsmitteln. Pflichtlager gibt es auch für fossile Brennstoffe, Erdgas und Düngemittel sowie für Medikamente. Das Pflichtlager für starke Schmerzmittel wird demnächst geöffnet. «ECO» zeigt, wie es um die Pflichtlager steht. Corona – Krise macht Landwirtschaft digital fit Die Online-Plattform Gebana, bisher auf Entwicklungsländer ausgerichtet, hilft derzeit auch hiesigen Bäuerinnen und Bauern bei der Vermarktung ihrer Produkte. Dank LinkedIn und Facebook findet ein Orchideenzüchter, der nicht mehr an Blumenläden verkaufen kann, trotzdem viele Käuferinnen und Käufer. Plattformen wie Mahler & Co. verdreifachen ihren Umsatz, da Bioprodukte bei Konsumentinnen plötzlich sehr gefragt sind. Corona – Folgen der Geldschwemme Was geschieht, wenn Zentralbanken wie die Fed und EZB erneut Milliardensummen an Liquidität ins System pumpen und die Staaten sich in nie gekanntem Ausmass verschulden? Kommt das Geld bei den Unternehmen an? Führen die Massnahmen zu Inflation? Was sind die Konsequenzen für die Schweiz? Corona – A-fonds-perdu-Beiträge, nicht nur Kredite Die Ökonominnen und Ökonomen der Universität Zürich fordern A-fonds-perdu-Beiträge für notleidendende Firmen: Viele würden Probleme bekommen, wenn sie jetzt Kredite aufnehmen und später zurückzahlen müssen. Die Schweiz könne problemlos für eine begrenzte Zeit ihre Schulden erhöhen – etwa indem sie Staatsanleihen herausgeben würde. Live im Studio: Wirtschaftsprofessor David Dorn von der Universität Zürich.

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