23.01.20195076 Ansichten

ECO Spezial – SRF-Panel vom WEF 2019

Das BIP in der Kritik. Gesucht: neue Messgrössen für unseren Wohlstand. Das Brutto-Inland-Produkt: ein sperriger Begriff mit grossem Einfluss. Ein wachsendes BIP bedeutet gemeinhin: der Wohlstand ist gestiegen, es geht uns besser. Und umgekehrt. Regierungen weltweit richten sich danach.

Doch das BIP hat Mängel. Es misst Hausarbeit nicht. Umweltschäden auch nicht. Es sagt nichts aus über Nachhaltigkeit. Nichts über die Verteilung des Wohlstands. Und es bildet Trends der Digitalisierung unvollständig ab. Ist das BIP noch das richtige Mass? Oder verleitet es Regierungen, auf falsche Daten zu setzen und falsche Entscheide zu treffen? Darüber diskutiert Patrizia Laeri an der SRF-Debatte «More than GDP» am Weltwirtschaftsforum in Davos mit prominenten Gästen: – Jacinda Ardern, Premierministerin von Neuseeland, sie beurteilt das Wohlbefinden der Bevölkerung nach neuen Indikatoren, regiert nach neuen Daten – Angel Gurria, Generalsekretär OECD: Seine Organisation fordert neue Messgrössen, um Ungleichheit, Nachhaltigkeit und individuelles Wohlbefinden zu berücksichtigen – Ohood Bint Khalfan Al Roumi, Ministerin für Glück und Wohlbefinden der Vereinigten Arabischen Emirate – Mariana Mazzucato, Professorin für Innovationsökonomie am University College in London – Erik Brynjolfsson, Ökonom am Massachusetts Institute of Technology in Boston: Er beschäftigt sich mit der Digitalisierung und ihrem Einfluss auf unser Leben

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