23.12.201912094 Ansichten

Schwerpunkt Modeindustrie

Die Kleiderindustrie verursacht viel CO2 und Abfall. Viele Junge entscheiden sich darum für Vintage-Mode und sorgen für einen Boom von Secondhand-Läden. Als Gegentrend hat sich Slow Fashion entwickelt: Kleine Kollektionen, in der Schweiz produziert. «ECO» mit einem Schwerpunkt zur Modeindustrie. Secondhand-Läden – Zwischen Nachhaltigkeits-Boom und Konkurrenzdruck Vintage ist Trend: Vor allem Junge kaufen aus Nachhaltigkeitsgründen Secondhand-Mode. Das sorgt bei Secondhand-Läden für wirtschaftlichen Aufschwung. Doch auch sie müssen sich von der Konkurrenz abheben. Während Reawake aus Zürich auf luxuriöse Vintage-Produkte und einen eigenen Onlineshop setzt, präsentieren die Macherinnen von Orbit in Lenzburg ihre Secondhand-Mode in einem speziellen Ladenkonzept. Bangladesch – Die Folgen von Fast Fashion Als das Rana-Plaza-Gebäude 2013 einstürzte und mehr als 1000 Näherinnen in den Tod riss, blickte die Welt geschockt nach Bangladesch, der zweitgrösste Textilexporteur: Mit solchen Konsequenzen für Fast Fashion – schnelllebige Mode – hatte niemand gerechnet. Modefirmen versprachen, künftig für bessere Bedingungen für Näherinnen zu sorgen. Heute zeigt sich, dass die getroffenen Massnahmen nicht immer die gewünschte Wirkung erzielen. Slow Fashion – Gegentrend in der Schweiz Als Gegentrend zu Fast Fashion hat sich Slow Fashion entwickelt: kleine Kollektionen, nachhaltig und fair produziert. Eine der ersten Designerinnen in der Schweiz, die sich um die Nachhaltigkeit ihrer Kollektion kümmerte, ist Sabine Portenier. Ihre Mode entsteht in Thun, entwickelt und genäht in ihrem Atelier. Von ihrem Wissen profitiert auch das nahegelegene Ausbildungszentrum für Bekleidungsgestalterinnen und Bekleidungsnäher.

Mehr von ECO

Mehr aus der Sendung

Auch interessant