04.05.20208653 Ansichten

Tourismus – Eine Branche stochert im Nebel

Hoteliers wissen nicht, wann die Grenzen aufgehen. Trotzdem müssen sie die Sommersaison planen. Ausserdem: Wieso Reisebüros sich über die Airline Swiss ärgern. Der «ECO»-Tourismus-Schwerpunkt. Und: Warum das Mikromanagement des Bundesrates den Wettbewerb verzerrt. Im Studio: Bundesrat Guy Parmelin.

Tourismus: Eine Branche stochert im Nebel Hoteliers wissen nicht genau, wann die Grenzen aufgehen, wann wieder Touristen kommen und unter welchen Umständen. Trotzdem müssen sie laufende Kosten decken und irgendwie die Sommersaison planen. Die besten Karten haben Übernachtungsanbieter, die voll auf Schweizer Gäste setzen. «ECO» über Hoffnungen, Sorgen und kreative Ideen der Ferienverkäufer. Reisebüros: Ärger mit den Airlines Ferien im Ausland bucht im Moment kaum jemand. Leidtragende sind die Reisebüros: Ihnen brechen die Einnahmen weg. Dazu kommt, dass sie die Kosten für Reisen, die wegen der Covid-19-Pandemie annulliert wurden, per Gesetz zurückerstatten müssen – sofern Kunden sich nicht mit einer Umbuchung oder einem Gutschein zufriedengeben. Das Geld können sie sich von den Reiseveranstaltern und Fluggesellschaften zwar zurückholen, doch viele Airlines zahlen bis jetzt nicht. Darunter auch Swiss – trotz Staatshilfe. Der «ECO»-Tourismus-Schwerpunkt. Falsche Anreize: Der Staat als Retter in der Not Die Schweizer Wirtschaft per Verordnung herunterzufahren, war einigermassen einfach. Viel schwieriger tut sich die Landesregierung nun, das Wirtschaftsgeschehen wieder zu normalisieren. Sie verheddert sich im Mikromanagement, rettet Branchen wie die Luftfahrt und überlässt andere sich selbst. Das schafft Unmut bei Unternehmen und weckt immer neue Begehrlichkeiten. Und noch schlimmer: Es verzerrt den Wettbewerb und verlagert das privatwirtschaftliche Risiko auf den Staat. Wirtschaftsminister Guy Parmelin stellt sich den Fragen von Reto Lipp.

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