10.12.202011231 Ansichten

Corona und die Logistik: Die Versorgung im Krisenmodus

Gähnende Leere beim WC-Papier: Die Coronakrise zeigt schonungslos auf, wie verletzbar unsere Lieferketten sind. Denn die Schweiz importiert einen Grossteil der Waren. «Einstein» zeigt, welch ausgeklügelte Logistik dahintersteckt, und wie die Versorgung robuster werden kann.

Von der Bananenstaude ins Regal Was braucht es, damit die Regale im Supermarkt auch während der Coronakrise voll sind? Das will Tobias Müller herausfinden: Dafür arbeitet er im Verteilzentrum eines Grossverteilers und begleitet eine Lieferung Bananen – von der Bestellung bis ins Regal. Warum fehlt das WC-Papier? Die Schweiz importiert einen Grossteil aller Güter. Moderne Lieferketten sind heute technisch hochkomplex und äusserst eng getaktet. Weil Lagerhaltung teuer ist, sind die Warenströme stets im Fluss. Die Coronakrise zeigt, wie anfällig dieses fragile System ist – anhand des WC-Papiers. Problemfall Medikamente Wenn es bei Medikamenten zu Versorgungsengpässen kommt, kann das lebensbedrohlich sein. Zwar gibt es eine Liste mit essenziellen Medikamenten, von denen ein Notvorrat vorhanden ist, aber auch chronisch Kranke, wie zum Beispiel Epileptiker, können ohne ihr Standardmedikament in grosse Schwierigkeiten kommen. Krisenresistente Logistik Forschende zeigen Wege aus dieser fragilen Logistiklage auf, doch die Versorgungslinien von Handel und Industrie umzubauen, wäre ein langwieriges und schier unmögliches Unterfangen. Die gegenseitigen Abhängigkeiten sind enorm. «Einstein» zeigt auf, was es braucht, damit die Lieferketten wieder robuster werden.

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