10.09.202010290 Ansichten

Fake News in Corona-Zeiten

Falsche Informationen verbreiten sich in Corona-Zeiten ähnlich schnell wie das Virus selbst. Das kann verheerend sein. Woher stammen sie und wie lassen sie sich bekämpfen? «Einstein» über die Anatomie der Fake News und wie man sie entlarven kann.

Falsche Informationen verbreiten sich vor allem dann rasant, wenn sie auf unsere Emotionen abzielen. Und aus Fake News werden schnell auch um sich greifende Verschwörungserzählungen, die viele Menschen in ihren Bann ziehen können. Das zeigen nicht zuletzt die jüngsten Anti-Corona-Demos in Deutschland. «Einstein» zeigt, woher solche Bewegungen kommen und was die Anhängerinnen und Anhänger motiviert. Kommunikationswissenschaftler der Universität Zürich erforschen die internationale Fake-News-Lage zur Corona-Zeit und finden heraus, dass es länderspezifische Unterschiede darin gibt, ob und wie gut sie sich verbreiten. Je polarisierter das politische und mediale System, desto anfälliger wird ein Land für kursierende Falschinformationen. «Einstein» schaut auf die Studienresultate. Falsche Informationen werden mit Fakten bekämpft: «Einstein» besucht einen der grössten Faktenchecker im deutschsprachigen Raum und erfährt, welchen Eskalationsweg Corona-Falschnachrichten in den letzten Monaten durchlaufen haben und wie dagegen vorgegangen wird. Ausserdem wird das Medienverhalten in der Sendung auch real auf der Strasse getestet: Kleine Psychologieexperimente sollen die Skills der Leute testen, wenn es darum geht, Fake News zu erkennen. Denn dabei kommen einem immer wieder Denkfehler und Verzerrungsmuster in die Quere.

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