30.01.202017773 Ansichten

Fleisch ohne Tier – Wie Wissenschaftler unseren Tierkonsum reduzieren

Es braucht eine Fleischrevolution. Daher untersucht «Einstein» Fleischersatzprodukte. Doch wie schmeckt es, wenn kein Tier drin steckt? Tobias Müller nimmt den Fleischersatz unter die Lupe. Ist das vielleicht sogar die Ernährung der Zukunft? Und: Gibt es bereits echtes Tierfleisch aus dem Reagenzglas? Es braucht eine Fleischrevolution, denn Tierfleisch kann man heutzutage fast nicht mehr mit gutem Gewissen essen. Daher sucht «Einstein» Fleischersatzprodukte und will wissen, wie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler den Tierkonsum reduzieren wollen. Tobias Müller testet dieses Versprechen der Forschung. In einem arrangierten Testessen, bereitet von Lauren Wildbolz (vegane Catering Unternehmerin) und Savio Finocchiaro (Lägernstübli, Boppelsen), wird der «Einstein»-Moderator verschiedene Fleischersatzprodukte probieren, unter anderem Planted Poulet der ETH, und den Vergleich zum Tierpendant ziehen. Der Produktion vom Fleisch ohne Tier, rein aus Pflanze, nehmen sich Schweizer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an, sowohl in Zürich an der ETH als auch im Wallis an der Hes-So Valais-Wallis. Mithilfe des Extruders produzieren sie Tierfleisch ähnliche Produkte. Dabei werden die Proteine des Rohstoffs gestreckt, sodass der menschliche Körper diese besser aufnehmen kann. Ein wichtiges Detail der Fleischproduktion ist die Faserung und Konsistenz. Der viel diskutierte Film «The Game Changers» von James Cameron suggeriert die pflanzliche Ernährung als Superfood. Einige Profisportler ernähren sich rein vegetarisch und erbringen extreme Hochleistung. Ebenso Natascha Badmann, die sechsfache Ironman-Gewinnerin von Hawaii. Was ist da dran? «Einstein» nimmt den Fleischersatz unter die Lupe und will wissen: Ist er eine Alternative? Und vielmehr noch: Gibt es bereits echtes Tierfleisch aus dem Reagenzglas? Tobias Müller untersucht den Future-Food. Weltweit forschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auch an echtem Tierfleisch aus dem Labor. Ohne Schlachten zum Rindssteak. Investoren wittern ein Milliardengeschäft mit dem sogenannten «In-Vitro-Fleisch» – im Labor gezüchtet. Auch so liesse sich die Massenproduktion von Tieren reduzieren. Denn die Firmen stecken in einer diffizilen Lage: Eine Einführung auf den Lebensmittelmarkt ist schwierig und die Forschung noch lange nicht abgeschlossen.

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