20.08.202015187 Ansichten

Wie Rassismus entsteht

Rassismus versetzt die Welt in Aufruhr. Doch woher kommen diese Vorurteile gegenüber Andersaussehenden? «Einstein» zeigt in einem Experiment, wie Menschen allein aufgrund ihrer Augenfarbe diskriminiert werden, und was geschieht, wenn man sich virtuell in einer anderen Hautfarbe sieht.

Mit VR gegen Rassismus Experimente haben gezeigt: Wer sich mit einer VR-Brille in diese virtuelle Realität begibt und sich so mit farbiger Haut erlebt, denkt danach weniger rassistisch. Funktioniert das auch bei der «Einstein»-Moderatorin Kathrin Hönegger? Sie hat Zweifel, lebt sie doch mit Mann und Kind zusammen, deren Hautfarbe dunkel ist. Wie Kathrin Hönegger ihr Hirn überlistet Am Psychologischen Institut der Uni Zürich wird Kathrin Hönegger verkabelt und mit einer VR-Brille ausgerüstet. So erlebt sie sich selbst als Frau mit farbiger Haut. Je länger sie sich so sieht, die Bewegungen in der virtuellen Realität ihren eigenen entsprechen, umso mehr beginnt ihr Hirn zu denken, der farbige Körper sei ihr eigener. Ein Experiment mit Erfolg Die Forschung zeigt: Das steigert die Empathie, das Einfühlungsvermögen gegenüber diskriminierten, andersfarbigen Menschen. Und selbst bei Kathrin Hönegger hinterlässt das Experiment positive Spuren. Ein Experiment mit Folgen Auch Moderator Tobias Müller machte im Jahr 2017 ein Rassismus-Experiment. Heute ist dieses aktueller denn je. Es zeigt eindrücklich, wie einfach in jedem und jeder rassistische Vorurteile geschürt werden können. Tobias Müller blickt auf dieses verstörende Erlebnis zurück und erzählt, wie ihn das bis heute prägt.

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