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Swissair 111 – Absturz über Halifax

3. September 1998. Vor der kanadischen Küste bei Halifax stürzt eine Swissair-Maschine mit Kurs von New York nach Genf ab. 229 Menschen sterben. Die neue Folge der Sendereihe «Es geschah am…» rekapituliert die Tragödie und zeigt, wie der Unfall das Leben der Angehörigen für immer verändert hat.

Studentin Stephanie Shaw wurde im letzten Moment auf die Unglücksmaschine gebucht. Sie besuchte in New York ihren Freund und wollte zurück zu ihrer Familie nach Genf. Vater Ian Shaw war dort ein erfolgreicher Geschäftsmann und genoss das Leben mit seiner Frau Gudula und den Kindern. In Genf angekommen ist Stephanie aber nicht. In der Nacht zum 3. September 1998 stürzte der Swissair-Flug 111 über der kanadischen Ostküste bei Halifax ab. Zusammen mit Stephanie wurden weitere 228 Menschen jäh aus dem Leben gerissen – und zahlreiche Familien zerstört. Ian Shaw stürzte nach dem Verlust seiner Tochter in eine tiefe Krise, die er erst überwinden konnte, als er das Geschäftsleben und die Familie in Genf hinter sich liess. Er eröffnete an der kanadischen Küste ein Restaurant – unweit der Absturzstelle. Der Film «Es geschah am… Swissair 111 – Absturz über Halifax» geht der Frage nach, wie Angehörige und Freunde mit dem Verlust ihrer Liebsten umgehen, die mit der Swissair-Maschine im Meer verschwanden. Ausserdem wird gezeigt, wie die als «sicherste Airline der Welt» geltende Fluggesellschaft in eine solche Tragödie geraten konnte, die die ganze Schweiz bewegte. Nebst Angehörigen und Freunden nehmen Jürg Schmid, der damalige Sicherheits-Chef, sowie Helfer, Mediziner und Untersucher Stellung, die wochenlang in Halifax im Einsatz waren.

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