01.12.20192004 Ansichten

Reformierter Gottesdienst aus dem Zürcher Grossmünster

Wem gilt eigentlich der Advent, die Ankunft Gottes? Die schwangere Maria besingt im Magnifikat, dass die Erniedrigten aufgerichtet werden. So wirken im Zürcher Grossmünster auch Menschen mit, die am Rande der Gesellschaft leben. Sie haben in der «Herberge zur Heimat» einen Ort zum Leben gefunden.

Mitten in der Zürcher Altstadt bietet die «Herberge zur Heimat» Männern Wohnraum, die durch das soziale Netz gefallen sind. Sie sind psychisch labil oder leiden unter einer Suchterkrankung. Grossmünsterpfarrer Christoph Sigrist besucht die Einrichtung regelmässig und hat gemeinsam mit den Bewohnern den Adventsgottesdienst vorbereitet. Denn für ihn bedeutet die Erwartung Gottes auch immer wieder einen «Heiligen Umsturz», der das aufrichtet, was zu Boden gegangen ist. Für festliche Musik sorgen das Collegium Vocale Grossmünster unter der Leitung von Daniel Schmid und Andreas Jost an der Orgel.

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