19.11.202012921 Ansichten

Mit Slam-Poetin und Schauspielerin Lara Stoll

Jahrelang hat sie Poetry-Slams gewonnen – nun erhält Lara Stoll für ihre Humordarbietung den Salzburger Stier 2021. Die Ostschweizerin ist nicht nur Kabarettistin, sondern auch Musikerin, Filmemacherin, Autorin und Schauspielerin.

Wie bringt man so viele Talente unter einen Hut und wie wird man allen gerecht? Darüber berichtet die offiziell witzigste Frau der Schweiz bei «Gredig direkt». Lara Stolls Talente-Liste ist lang: Sie reimt, schreibt, schauspielert, singt und filmt. Seit über 16 Jahren steht die Thurgauerin auf den unterschiedlichsten Bühnen und sammelt Preise, der neueste ist nun der Salzburger Stier, den renommiertesten Kleinkunstpreis im deutschen Sprachraum. Poetry-Slam sei 2005 ein perfektes Sprungbrett gewesen, um unterhaltsames Schreiben zu lernen, meint Stoll. Doch habe es sie auf Dauer ermüdet, ständig lustige Texte zu verfassen. Die gefeierte Slamerin verlässt die gewohnte Bühne und findet schnell Neues: Sie gründet Musikprojekte, studiert Film und dreht den atemberaubend radikalen No-Budget-Streifen «Das Höllentor von Zürich», der für den Zürcher Filmpreis nominiert wurde. Diesen Herbst feierte Lara Stoll mit ihrem neuen Bühnenprogramm «Gipfel der Freude» Premiere. Zielsicher führt sie auch hier ihr Publikum mit Vollgas durch ihre absurd-komische Gedankenwelt. Ende November startet zudem die SRF Krimi-Parodie «Advent, Advent», in der Stoll neben Gabriel Vetter eine Polizistin spielt. Bei «Gredig direkt» spricht Lara Stoll über ihre Leidenschaft für die Kunst, warum die Kunst auch Leiden schafft und welche Projekte sie als nächstes umtreiben.

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