26.08.202012020 Ansichten

Ursus & Nadeschkin testen im Circus Knie: Humor in Corona-Zeiten

Das Clownduo Ursus & Nadeschkin ist zurück in der Manege: 2002 sorgten die beiden Kleinkünstler im Circus Knie für wahre Lachsalven. Doch dieses Jahr ist ihr Engagement ein veritabler Ritt. Wegen Covid-19 sind maximal 1000 Menschen im Zelt. Das Publikum trägt Masken. Kann das gut gehen?

Zwei Tage vor der Premiere wurde der Lockdown ausgerufen. Jetzt endlich, mit fünfeinhalb Monaten Verspätung, startet der Schweizer Nationalcircus Knie am 4. September in Bern doch noch seine Tournee – wenn auch eine verkürzte. So etwas gab es noch nie. Was die Krise für die Familie Knie und ihre über 200 Mitarbeitenden bedeutet, fragt «Kulturplatz» den Patron Fredy Knie jun. Maskenpflicht herrschte auch bei der feierlichen Eröffnung des renovierten und erweiterten Stadtcasinos Basel, dessen Musiksaal zu den zehn besten der Welt gehört. Damit die exzellente Akustik erhalten bleibt, arbeiteten die Architekten Herzog & de Meuron und der Akustikspezialist Karlheinz Müller arbeiteten Hand in Hand. Ein Weltnovum: die neue Fairtrade-Orgel. Und: Während des Lockdowns wurde Kochen in vielen Haushalten wieder zur Tradition. Umso mehr ins Gewicht fiel der Verzicht, gemeinsam mit Freunden und Bekannten das Gekochte zu geniessen. Dass Kochen und Essen eine gesellschaftliche, aber auch politische Dimension haben, wissen besonders auch die Baselbieter Kunstköchin Sandra Knecht und die Filmemacherin und Autorin Doris Dörrie, die in ihrem neuen Buch die Welt auf den Teller bringt – und das nicht erst seit Corona.

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