30.09.20208268 Ansichten

Wie wollen Frauen heute gebären?

Die Geburt eines Kindes ist die persönlichste Angelegenheit der Welt für eine Mutter. Ob geplanter Kaiserschnitt oder Hausgeburt, es geht um Selbstbestimmung. Doch zunehmend suchen Frauen Alternativen zur Schulmedizin. «Kulturplatz» – zu Besuch im Geburtshaus Matthea in Basel.

Vom Gebären und geboren werden – Und einem kuriosen Lehmhaus Immer noch finden die meisten Geburten im Spital statt. Doch immer mehr Frauen wollen heute abseits von sterilen und funktionalen Kreisssälen und näher bei sich selbst gebären. Das Frauenmuseum in Hittisau geht den Fragen nach, wie Geburten früher waren und wie die zeitgenössische Kunst heute auf diesen archaischen Vorgang blickt. Und stellt als Teil seiner Ausstellung «Geburtskultur» einen alternativen Geburtsraum aus. Ein Modell, das Gebärenden mehr Kontrolle und Sicherheit für die Geburt geben soll. Es ist die Idee einer Architektin, die gleichzeitig angehende Hebamme ist. Wie sieht die Zukunft der Mode aus? Mit der Pandemie haben wir gelernt, uns einzuschränken, unseren Konsum einzuschränken und uns auf das Wesentliche zu konzentrieren. Auch der Kleiderkonsum reduzierte sich durch Covid-19. Die Branche rechnet mit bis zu 30 Prozent weniger Umsatz. Und auch die Zunahme der Online-Käufe wird die Defizite kaum aufholen können. Aufgerüttelt, geloben viele Top-Marken der Fashionindustrie Besserung, wollen jetzt umdenken und nachhaltiger produzieren. Revolutioniert sich die Fashion-Branche wegen Corona gerade selbst oder ist das wieder einmal nichts als gutes Selbstmarketing? Lex Netflix – Was bringt die Geldspritze dem Schweizer Film? Kulturminister Alain Berset will mit einem neuen Gesetz internationale Streaming-Anbieter wie Netflix oder Disney zur Kasse bitten: Fortan sollen sie vier Prozent ihrer Einnahmen in der Schweiz dem hiesigen Filmschaffen zukommen lassen. Der Nationalrat befand, ein Prozent reiche, was nach Schätzungen des Bundesamts für Kultur rund zwei Millionen Franken entspricht. Bevor sich in der Wintersession der Ständerat mit der Vorlage beschäftigen wird, stellen sich rund ums Zurich Film Festival gleich mehrere Fragen: Was brächte der zusätzliche Betrag der nationalen Branche? Welchen Einfluss nähmen im Gegenzug die Geldgeber? Und wer profitierte am meisten?

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