27.11.20187137 Ansichten

«Televisionen – von Menschen zu Stereotypen»

Seit 60 Jahren prägen die Bilder am Fernsehen, wie wir uns und unsere Mitmenschen wahrnehmen. Leute auf der Flucht werden zu Schmarotzern, Doppelbürger, die Tore schiessen, zu Nationalhelden. «Televisionen» reist mit verschiedenen Stereotypen durch die Zeit und gibt ihnen eine Stimme.

Am 1. Januar 1958 sendet das Schweizer Fernsehen das erste Bild über den Äther in die Stuben der Schweiz. Seit diesem Moment prägen die bewegten Bilder, wie wir uns und unsere Mitmenschen wahrnehmen. Leute auf der Flucht werden zu Schmarotzern und sportliche Doppelbürger, die Tore schiessen, zu Nationalhelden. Warum bedienen wir uns so gerne der Schubladisierung? Menschen anderer Nationalitäten sind einer Vorverurteilung besonders schnell ausgeliefert. «Televisionen» reist mit verschiedenen Stereotypen durch die Zeit und gibt ihnen eine Stimme. Der Doku-Film aus 100 Prozent Archivmaterial ist Teil des Themenabends «Fremdes Pack und Füdlibürger».

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