26.01.202115014 Ansichten

«1984» bis heute: Bücher von Orwell, Moshfegh, Akhtar, Dones

Nicola Steiner, Usama Al Shahmani, Laura de Weck und – als Gast – der Schriftsteller und Lyriker Jürg Halter diskutieren über «1984» von George Orwell, «Homeland Elegien» von Ayad Akhtar, «Der Tod in ihren Händen» von Ottessa Moshfegh sowie «Verbrannte Sonne» von Elvira Dones.

In seinen «Homeland Elegien» verbindet Schriftsteller Ayad Akhtar seine Familiengeschichte mit US-Gesellschaftsanalyse. Intim und voller Witz erzählt er von der Zerrissenheit seines Landes. George Orwells literarischer Klassiker «1984» fasziniert bis heute und erscheint 2021 in mehreren Verlagen in neuer Übersetzung. Wie aktuell ist der Roman in Bezug auf Überwachung, «Fake News» und den Umgang mit Sprache? Der Roman «Verbrannte Sonne» führt nach Albanien. Die in der Schweiz lebende Autorin Elvira Dones erzählt Mafia und Frauenhandel in ihrem Heimatland – und von einer Gesellschaft, die vom Wandel überfordert ist. Ottessa Moshfegh gilt als kommende Star-Autorin der USA. In ihrem neuen Kriminalroman «Der Tod in ihren Händen» schreibt sie über Einsamkeit – und darüber, wie einfach es ist, nicht nur die anderen, sondern auch sich selbst zu belügen. Die Bücher der Sendung sind: – Ayad Akhtar: «Homeland Elegien». Claassen, 2020; – George Orwell: «1984». Manesse und dtv, 2021; – Elvira Dones: «Verbrannte Sonne». Ink Press, 2020; und – Ottessa Moshfegh: «Der Tod in ihren Händen». Hanser, 2021. Gast der Sendung ist der Schriftsteller und Lyriker Jürg Halter.

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