14.10.202024904 Ansichten

Auf der Geissalp

Umgeben von 363 Geissen – mehr mittendrin war Mona Vetsch noch nie. Auf der Alp Puzzetta im Val Medel packt Mona mit an. Speziell: Hier oben arbeiten nur Frauen. Und sie arbeiten hart. Mona merkt schnell, dass das idyllische Bild vom Alpleben trügt.

Täglich 14 Arbeitsstunden, sieben Tage die Woche, vier Monate lang – das Leben auf der Alp Puzzetta ist ein Knochenjob mit viel Verantwortung und vergleichsweise wenig Lohn. Die beiden Hirtinnen Tabea und Felicitas und Sennin Sara mit Zusennin Paula zeigen Mona Vetsch, was es alles braucht, um guten Geisskäse zu produzieren. Die Arbeit auf der Alp ist anstrengend, aber sie gibt einem auch viel zurück. Die Intensität und das Leben im Moment wiegen den Schlafmangel und die mangelnde Freizeit auf. Die Älplerinnen arbeiten den Rest des Jahres als Projektleiterin, Körpertherapeutin oder Produktedesignerin und waren alle schon mehrmals auf der Alp. Jedes Mal wenn sie vom Berg wieder in den Alltag zurückgehen, prallen zwei Welten aufeinander. Geissen fordern viel Aufmerksamkeit. Das Betreiben einer Geissalp ist deshalb sehr aufwendig. Mona Vetsch begleitet die Hirtinnen auf der achtstündigen Tour in die Felswände der Bündner Alpen. Ein nicht ungefährliches Unterfangen und auch keine leichte Aufgabe, die Geissen alle wieder heil zur Alp zu bringen. So stellen Mona Vetsch und die Älplerinnen beim Abendmelken fest, dass Tiere fehlen. Tabea rückt zur Suchaktion aus, um die vermissten Geissen vor Einbruch der Dunkelheit zu finden.

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