03.02.202137354 Ansichten

Bei Kindern mit Autismus

Mona Vetsch liebt es, zu fragen und zu diskutieren. Darauf muss sie in dieser Folge verzichten. Sie taucht ein in die Welt von Kindern mit einer ausgeprägten Form von Autismus. Eine Kommunikation im klassischen Sinne ist nicht möglich. Mona Vetsch ist unsicher, wie sie sich verhalten soll.

Mona Vetsch weiss wenig über Autismus. Spontan kommt ihr Greta Thunberg in den Sinn und Menschen, die Fahrpläne auswendig können. In der Stiftung «Kind und Autismus» trifft sie aber auf Kinder, die eine ausgeprägte Form von Autismus haben. Schnell wird ihr klar: Autismus hat viele Gesichter. Jedes Kind hier ist in seinem eigenen Kosmos unterwegs, jedes kommuniziert auf seine Weise. Mona Vetsch trifft auf den 7-jährigen Lucien. Er spricht kaum und kommuniziert mit Bildern und einzelnen Wörtern. Dass er zusammen mit Mona einen Kuchen backt und so Kontakt aufnimmt, ist für Lucien ein grosser Schritt. Und Mona Vetsch lernt Leo kennen. Er ist neun und spricht gar nicht. Er ist am Liebsten im Wasser. Entweder im Pool oder unter der Dusche. Manchmal mit den Kleidern. Stundenlang. Bei ihm zuhause trifft sie auf seine Mutter Sonja und seine Schwester Valentina. Sie unterstützen Leo, wo sie nur können. Eine kräftezehrende Aufgabe. Autismus ist nicht nur für die Kinder eine Herausforderung, auch für ihre Familien. Mütter und Väter erzählen Mona Vetsch, wie ihr Alltag unter diesen speziellen Vorzeichen aussieht. Und auch wovor sie sich am Meisten sorgen: Was wird aus ihrem Kind, wenn es eines Tages auf sich allein gestellt ist?

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