28.03.201950911 Ansichten

«Mona mittendrin» bei den Paraplegikern

Sie trifft auf Menschen, für die früher Selbstverständliches heute eine Hürde ist. Eine aufwühlende Zeit – auch für Mona Vetsch. Von einem Moment auf den anderen aus dem gewohnten Leben gerissen. Alles, was vorher selbstverständlich war, geht nicht mehr und muss neu erlernt werden. Mona taucht während drei Tagen auf der Station H im Paraplegikerzentrum Nottwil ins Leben von Paraplegikern und Tetraplegikern ein. Sie lernt Jürg kennen, der seit seinem Gleitschirmunfall partiell gelähmt ist, aber im Laufe der Rehabilitation seine Beine wieder zu spüren begann. Er hofft, wieder einmal richtig gehen zu können, um im Alltag nicht behindert zu sein. Ausserdem trifft sie auf Melanie. Die 26-Jährige konnte nach ihrem Reitunfall nur noch ihre Augen bewegen. Sie ist Tetraplegikerin. Nach neun Monaten sitzt sie nun im Rollstuhl und bewegt sich selbständig. Ein Erfolg, wie sie sagt. Mona Vetsch erlebt berührende Tage im Paraplegikerzentrum. Sie überwindet sich, auch Fragen zu stellen, die eigentlich Tabu sind. Wie sieht es in den Menschen aus? Wie wird die Realität sein, wenn sie wieder entlassen werden? Mona Vetsch erlebt das Auf und Ab von Patienten, die plötzlich an kleinen Dingen wieder Freude entwickeln müssen – und vor allem eines haben: die Hoffnung, dass alles besser wird.

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