05.12.201936561 Ansichten

«Mona mittendrin» bei der Hofschlachtung

Eine Box, ein Hinweis, eine ahnungslose Mona Vetsch. Wohin die Reise geht, weiss sie nicht genau. Dieses Mal ist das vielleicht auch besser so. Mona Vetsch landet bei einer Hofschlachtung in den Bündner Bergen. Sie würde am liebsten wieder umkehren. Auf dem Bio-Bauernhof in Paspels trifft Mona Vetsch auf Georg und Claudia. Bei ihnen ist einiges ein bisschen anders. Sie sind Quereinsteiger, haben ursprünglich Kunst studiert. Auf ihrem Hof wollen sie nicht nur auf Altbewährtes setzen, sondern auch Neues probieren. Zum Beispiel mit der Beziehung zu ihren Tieren. Jedes kommt bei ihnen zur Welt – und wird bei ihnen geschlachtet. Mona Vetsch erfährt, wie eine Hofschlachtung abläuft und warum sich Georg und Claudia dafür entschieden haben. Den Tieren werde bei dieser Art von Schlachtung der Transportstress erspart. Bei der konventionellen Schlachtung werden die Rinder nach einer Anfahrt von bis zu acht Stunden im Minutentakt geschlachtet. Egal, wie sie aufgezogen wurden – bio oder konventionell. Georg und Claudia gehen einen anderen Weg. «Gibt es überhaupt so etwas wie eine gute Schlachtung?» Bei Mona Vetsch tauchen während ihrer drei Tage auf dem Biohof viele Fragen auf. Die Gegensätze hier sind krass. Auf der einen Seite trifft sie die perfekte Idylle an, auf der anderen wird hier Leben beendet. Irgendwie surreal – und doch eine Realität, die sich Tag für Tag im Verborgenen abspielt.

Mehr von Mona mittendrin

Mehr aus der Sendung

Auch interessant