10.05.20205854 Ansichten

Von grün auf orange – Was bleibt von der Globalisierung?

Nicht ohne Erfolg bemühen sich die entwickelten Länder der Welt, die Corona-Pandemie in den Griff zu bekommen. Doch der Preis für den Schutz der Bevölkerung ist hoch. Um Abstandsregeln durchsetzen zu können, wurde das Geschäftsleben fast überall in ein künstliches Koma versetzt.

Der Shutdown trifft die Wirtschaft hart: Unternehmen, aber auch Menschen ringen um ihre Existenz, und für finanzielle Hilfe auf allen Ebenen werden Unsummen an neuen Staatsschulden angehäuft. Wie schnell sich die Weltwirtschaft erholen wird, steht in den Sternen. Die Coronakrise hat zudem die prekäre Seite der Globalisierung zutage gefördert: Lieferketten wurden unterbrochen, Grenzen gingen zu, der Verkehr brach zusammen und es fehlte an lebensnotwendigen Gütern. Welche Konsequenzen wird dieses Debakel für die Zukunft haben? Mit dem Wirtschaftsjournalisten und Buchautor Beat Kappeler unterhalten sich der «NZZ»-Chefredaktor Eric Gujer und die Politikphilosophin Katja Gentinetta über die Lage der Ökonomie und die Zukunft des Welthandels.

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