02.05.2021590 Ansichten

Schädlich und unnütz: Fünf Therapien am Pranger

«Weniger ist mehr», fordert ein Zusammenschluss von verschiedenen Fachgesellschaften und setzt fünf häufige Behandlungen in der Hausarztmedizin auf eine Liste mit unnützen Therapien. Dazu ein Expertenchat. Zudem: Gehirnerschütterung richtig behandeln. Und: Ein geländegängiger Rollstuhl.

Neue Empfehlungen – Fünf häufige Therapien sind unnötig «Weniger ist mehr», fordert ein Zusammenschluss von verschiedenen Fachgesellschaften. Fünf Therapien seien zwar in der Hausarztmedizin verbreitet, aber unnütz. «Puls» zeigt, welche Behandlungen problematisch sind und fragt bei Betroffenen sowie Ärztinnen und Ärzten nach. Studio-Gast: Lars Clarfeld Daniela Lager spricht mit dem Generalsekretär der Schweizerischen Gesellschaft für Allgemeine Innere Medizin über die neue Top-5-Liste und deren Einfluss. Der Orthopäde leitet die Geschäftsstelle und ist im Vorstand des Trägervereins «Smarter Medicine». Expertenchat: «(Un)nötige Behandlungen?» Soll ich Statine nehmen oder nicht? Was, wenn ich trotzdem einen Gesundheitscheck machen will? Gibt es Alternativen zu Eiseninfusionen? Die Fachrunde weiss am Montag von 21.00 bis 23.00 Uhr Rat – live im Chat. Fragen können jetzt schon eingereicht werden. Gehirnerschütterung: Aktiv therapieren statt im Dunkeln liegen In den letzten Jahren hat sich die Behandlung von Gehirnerschütterungen stark verändert – absolute Ruhe wird nicht mehr verordnet und gilt sogar als kontraproduktiv. Trotzdem halten sich viele Schweizer Ärztinnen und Ärzte noch nicht an die neuen Handlungsempfehlungen. Studio-Gast: Andreas Meyer-Heim Daniela Lager spricht mit dem Chefarzt und ärztlichen Leiter des Rehabilitationszentrums für Kinder und Jugendliche des Universitäts-Kinderspitals Zürich in Affoltern am Albis. Wie werden Gehirnerschütterungen bei Kindern richtig behandelt? «Offroad» mit dem Rollstuhl – Tüftler gibt nicht auf Andreas Jutzelers Vision: ein Rollstuhl, der lästige Hindernisse überwindet. Nach zehn Jahren tüfteln glauben die Erfinder, einen marktfähigen Rollstuhl bereit zu haben. «Puls» besucht die Bäuerin und Kundin Anita Knuchel auf unwegsamen Pfaden und die Werkstatt der Erfinder.

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