Gisèle Pelicot publiziert ihre Memoiren
2020 erfährt Gisèle Pelicot auf einer Polizeiwache, welch schlimme Dinge ihr damaliger Mann ihr angetan hat. Monatelang steht sie 2024 in Avignon 51 Peinigern vor Gericht gegenüber, muss über sich ergehen lassen, wie ihre Glaubwürdigkeit infrage gestellt, und intimste Details ihres Lebens verhandelt werden. Nun ergreift die 73-Jährige mit ihren Memoiren selbst das Wort, beschreibt die Angst vor einem Sturz ins Bodenlose und den mühsamen Kampf zurück in eine Normalität und weg vom Bild des ewigen Opfers.
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