Behörden untersuchen giftige Babynahrung
Weltweit müssen verschiedene Hersteller von Babynahrung ihre Produkte zurückrufen, da sie mit dem Giftstoff Cereulid verunreinigt sind. Darunter zum Beispiel auch Nestlé und Bimbosan. Nestlé schreibt auf Anfragen von SRF, dass sie zunächst davon ausgingen, dass sich das Problem auf ein Werk in den Niederlanden beziehe und die Schweiz nicht betroffen sei. Später sei klargeworden, dass die Ursache nicht beim Werk, sondern bei einer Zutat lag, weshalb Nestlé Ende Dezember 2025 die Branchenorganisationen alarmiert und am 5. Januar auch in der Schweiz einen Rückruf eingeleitet hätte. Die HOCHDORF Swiss Nutrition AG, zu welcher Bimbosan gehört, schreibt auf Anfragen von SRF, dass sie am 12. Januar die Analyseergebnisse von der Verunreinigung erhalten hätte und drei Tage später das betroffene Produkt zurückgerufen und die Konsumentinnen und Konsumenten informiert hätte. Dieser Rückruf sei freiwillig gewesen. 10'000 Packungen eines Ziegenmilchprodukts für Säuglinge seien betroffen, während die anderen rund 1.2 Millionen Bimbosan-Packungen nicht betroffen seien.