Bergsteiger lässt seine Partnerin zurück
Das Landesgericht Innsbruck hat in einem aufsehenerregenden Prozess geurteilt. Angeklagt war ein 37-jähriger Österreicher. Er hatte im Januar 2025 mit seiner Partnerin versucht, den Grossglockner zu besteigen. Das Paar geriet in Schwierigkeiten. Mitten in der Nacht verliess der Alpinist seine Freundin, sie erfror allein knapp unterhalb des Gipfels. Der Vorwurf an ihren Partner: grob fahrlässige Tötung. Nun hat das Gericht den Angeklagten zu fünf Monaten auf Bewährung und einer Geldstrafe verurteilt.
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