Diese Haufen helfen Hermelinen
In Gebieten, die landwirtschaftlich stark genutzt werden, fehlt es etwa Wieseln, Echsen und Spinnen an Unterschlupfmöglichkeiten. Mehr als 50% der dort lebenden Tierarten sind bedroht. Schon lange baut man deswegen Ast- und Steinhaufen, in denen die Tiere Schutz suchen können. Ob die Haufen aber wirklich etwas bringen, wusste man lange nicht. Forschung der Uni Bern zeigt nun: Es funktioniert. Zumindest für das Hermelin. Dieses steht zwar nicht auf der roten Liste der bedrohten Tierarten. Aber weitere Auswertungen zu anderen, teilweise bedrohten Tieren, folgen bald.
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