USA bieten Kenia Hilfsgelder – im Austausch für Patientendaten
Die Trump-Regierung hat die Behörde für Entwicklungszusammenarbeit, USAID, aufgelöst. Zuvor flossen Milliardenhilfen in Krisenregionen weltweit. Die Auflösung hat weitreichende Folgen, auch für das ostafrikanische Land Kenia. Die USA boten dem Land als Alternative einen Deal an: Milliarden Dollar für Aids-Medikamente und Malariabekämpfung – im Gegenzug dafür wollen die USA die Gesundheitsdaten der kenianischen Bevölkerung. Kenias Regierung hat sich auf den Deal eingelassen. Doch kenianische Menschenrechts- und Gesundheitsorganisationen sahen den Datenschutz der Bevölkerung gefährdet und gingen vor Gericht. Das Abkommen ist derzeit blockiert.
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