Zwei Tote bei Protesten gegen US-Ebola-Station in Kenia
In der kenianischen Stadt Nanyuki ist es zu Protesten gegen eine geplante Ebola-Quarantänestation gekommen, die mit Unterstützung der USA auf einem Militärstützpunkt errichtet werden soll. Nach Angaben der Organisatorinnen und Organisatoren kamen dabei zwei Demonstrierende durch Schüsse der Polizei ums Leben. Die Demonstrierenden befürchten, die USA wollten potenzielle Ebola-Risiken nach Kenia verlagern. Nach den Protesten stoppte ein Gericht den Bau der Einrichtung zunächst für drei Wochen. Der kenianische Präsident William Ruto verteidigte das Projekt und betonte, die Station diene der Gesundheitsvorsorge und stehe auch der kenianischen Bevölkerung offen.
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